Geranien – der Klassiker unter den Frühlingspflanzen

März 24, 2014 in Pflege von administrator

Foto: flickr, dé.wé.

Foto: flickr, dé.wé.

Mit dem Frühling beginnen viele Blumenfreunde, ihre Terrasse oder den Balkon mit blühenden Pflanzen zu verschönern. Besonders gerne genommen werden für die Bepflanzung von Blumenkübeln und Balkonkästen die dauerblühenden Geranien. Die Pelargonie – wie die Geranie eigentlich heißt – blüht den gesamten Sommer und kann auch Trockenheit gut verkraften. Damit eignet sie sich für jeden Hobby-Gärtner, der nicht unbedingt den grünen Daumen hat. Mit den folgenden Pflegetipps können Sie sich im Sommer an einer bunten Blütenpracht erfreuen, die auch im darauffolgenden Jahr noch ihre ganze Schönheit entfaltet.

So pflanzen Sie Geranien richtig an

Damit sich die Geranien im Pflanzkübel prächtig entwickeln können, sollten die Pflanzen unbedingt in eine hochwertige Blumenerde gesetzt werden. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass die Wurzeln gut belüftet werden und sich nicht zu viel Wasser in der Erde staut. Hochwertige Produkte erkennt man daran, dass die Blumenerde locker ist und nur wenig Torf oder Rinde enthält. Minderwertige Erde wirkt zudem nach dem Bewässern häufig schlammig und bildet auf der Oberfläche eine Kruste.

Geranien benötigen viel Wasser

Der Wasserbedarf von Geranien ist im Vergleich zu anderen Balkonpflanzen verhältnismäßig hoch. Rund fünf Liter Gießwasser benötigen die Geranien in der Woche. An warmen Tagen bedeutet dies, dass man täglich nach den Pflanzen sehen und bei Bedarf nachgießen muss. Einen Vorteil bieten hier Blumenkübel mit Bewässerungssystem, welche die Geranien über den Wasserspeicher im Boden stets mit ausreichend Wasser versorgen.

Zum Überwintern ins Haus holen

Geranien sind nicht winterhart und müssen daher im Winter in ein geschütztes Winterquartier gebracht werden. Hier können die Pflanzen bis zum Frühling verweilen. Ideal zum Überwintern ist eine Umgebungstemperatur zwischen fünf und zehn Grad Celsius. Damit die Pflanzen nicht vertrocknen, sollte die Erde auch im Winter immer feucht gehalten werden. Wichtig ist hier jedoch auch, dass die Pflanzen im Blumenkübel nicht übergossen werden. Unter diesen Bedingungen können die Geranien im Winterquartier überwintern und erfreuen Sie im Sommer wieder mit ihrer ganzen Pracht.

Im Frühling langsam an die Sonne gewöhnen

Wenn die Tage im Frühling wieder länger werden, sollten die Geranien aus dem Winterquartier geholt und an einen hellen Ort gestellt werden. Auf diese Weise können sich die Pflanzen an die Helligkeit gewöhnen, bevor sie schlussendlich wieder nach draußen gesetzt werden. Zusätzlich sollten die Geranien jetzt wieder mehr gegossen werden, damit sich neue Triebe entwickeln. Da die Geranien empfindlich auf Kälte reagieren, sollten sie erst in den Garten oder auf den Balkon ziehen, wenn die Nächte frostfrei sind.

 

Foto:

„Geranie mit Schwebfliege“ by Dirk Weßner, https://www.flickr.com/photos/83096448@N06/7622625540 is licensed under a Creative Commons license (CC BY-SA 2.0): https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0